GESCHWISTER-SCHOLL-SCHULE

GRUND- UND WERKREALSCHULE

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The News


Im Weihnachtsdorf von St.Ilgen

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Am 2. Adventssonntag schneite es heftig, sodass der Stadtteilverein die Aufführung des Schülerchors der Geschwister-Scholl-Schule unter Leitung von Carolin Samuelis-Overmann kurzerhand in die „Alte Fabrik“ verlegte. Die über 30 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse sangen zunächst das Lied  „Am Weihnachtsbaum“, das von 12 Glockenspielen begleitet wurde. Beim Lied „Lieber, guter Nikolaus“  war ein singender  Nikolaus persönlich anwesend und erhielt sehr viel Beifall. Den schwungvollen Abschluss bildete ein Zusammenschnitt aus den beiden Liedern: „We wish you a merry christmas“ und „Feliz Navidad“, der textsicher vorgetragen wurde und Groß und Klein begeisterte.

Foto: F.W.

Konstanze Stöckermann-Borst, die Schulleiterin der Geschwister-Scholl-Schule, bedankte sich herzlich bei allen Akteuren und übergab das Mikrofon an die beiden Vorsitzenden des Fördervereins, Karin Afrath-Weißer und Kerstin Nowarra, die die Gewinner des Luftballon-Wettbewerbs des Herbstfestes bekanntgaben. Jeder der 11 Gewinner erhielt ein Päckchen und freute sich über eine Tafel Luftschokolade und Gutscheine für  Waffel und Kinderpunsch, die gleich auf dem Weihnachtsmarkt eingelöst wurden. Dazu gab es noch eine Karte mit Fotos vom Herbstfest, verbunden mit der Bitte, sich damit bei den Findern für das Zurückschicken der Karten zu bedanken! Als zusätzliche Überraschung erhielten Emily Schuppel, Nya Rösch und Elisa Ahmed einen Buchpreis, der wie alle anderen Preise  vom Förderverein spendiert wurde. Ihre Luftballons waren am weitesten geflogen: 174 km bis nach Rentweinsdorf in Unterfranken, 48 km bis Kirchzell und 27 km bis nach Eberbach.

Aufgrund der ungünstigen Wetterbedingungen hatten sich einige Gewinner kurzfristig entschuldigt und werden ihr Päckchen nachträglich erhalten.

Foto: F.W.

 

47. Flohmarkt „Schlümpfe“ am 12.11.2017

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Am 12.November 2017 fand in der Kurpfalzhalle der 47.Flohmarkt „Schlümpfe“ statt, der seit einigen Jahren von der Geschwister-Scholl-Schule in Zusammenarbeit mit ihrem Förderverein organisiert wird. Mehrere Mütter und Väter packten am Sonntagmorgen mit an, um die über 100 vermieteten Tische und die Sitzgruppen im Foyer aufzubauen. Gleichzeitig halfen Schülerinnen und Schüler zweier  9. Klassen der GSS zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen, Frau Mohr und Frau Zürn, beim Aufbau des großzügigen Kuchenbuffets, für das wieder Eltern aller Klassen Kuchen gespendet hatten. Am Nachmittag packten das Schulleitungsteam, Frau Stöckermann-Borst und Frau Grubisic, einige Eltern und das Team des Förderverein beim Verkauf von Kuchen, Würstchen und Getränken kräftig mit an und die gemeinsame Arbeit für eine gute Sache machte wieder einmal richtig Spaß!

Foto: F.W.

Denn trotz des nass-kalten Novemberwetters kamen viele Besucher um sich das vielseitige und umfangreiche Angebot von Kinderkleidung und Spielsachen anzusehen. Sie gingen meist mit gefüllten Taschen wieder nach Hause, nicht ohne vorher noch Kaffee und Kuchen zu genießen.

Die Einnahmen des Flohmarktes fließen vollständig in Schulprojekte wie z.B. die Schülerbücherei oder die Gewaltprävention. In guter Tradition erhalten zudem die Neuntklässler einen Zuschuss für ihre Klassenfahrt. An dieser Stelle danken wir ihnen, ihren Klassenlehrerinnen und allen Eltern, die beim Auf- und Abbau, bei der Bewirtung oder mit Kuchenspenden diese Veranstaltung so toll unterstützt haben, sehr herzlich und planen gerne schon für den nächsten Flohmarkt, der am 18.März 2018 stattfinden wird.

 

Martinsumzug in St.Ilgen am 11.11.2017

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Trotz des kalten und nassen Wetters erschienen die Fünftklässler der Geschwister-Scholl-Schule zahlreich zum Martinsumzug. Tagelang hatten wir die traditionellen Lieder im Unterricht gesungen, um optimal auf den Martinsumzug vorbereitet zu sein. Mit Stolz durften wir die Laternen mit GSS Logo abholen und tragen. Die zahlreichen Zuhörer des Umzuges konnten sich über den Gesangseinsatz der Fünftklässler freuen, die lautstark und textsicher mit Freude die Lieder sangen. Einige Schüler waren so beeindruckt von der Leistung des Musikvereins, dass sie mal reinschnuppern wollen. Mit einem leckeren Martinsmännchen gingen wir glücklich nach Hause.

Foto: F.W.

 

„Deutsch im Schulalltag, aber für die Mütter“

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Das Fach Deutsch wird landesweit an den Schulen unterrichtet und natürlich auch an der Geschwister-Scholl-Schule in St. Ilgen. Aber dass auch Mütter bei uns Deutsch lernen können, das ist neu. Seit dem 12. Oktober konnten die Mütter der Schulkinder, die sprachlich einen Unterstützungsbedarf haben und dies gerne ändern möchten, an einem 5-wöchigen Schnupperkurs mit dem Namen „Deutsch im Schulalltag für die Mütter“ teilnehmen. Dieser fand einmal wöchentlich, donnerstags von 11:30 Uhr bis 13:00 Uhr in den Räumlichkeiten der GSS, statt und somit während dem regulären Schulbetrieb. In diesem Zeitraum hatten die Mütter die Möglichkeit in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre ihr Deutsch zu verbessern.

Die Teilnehmerinnen kamen aus den unterschiedlichsten Ländern, hatten jedoch eins gemeinsam: den Willen ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, um dadurch ihre Kinder besser im Schulalltag unterstützen zu können. Die Inhalte des Kurses wurden auf das bereits vorhandene Wissen der Teilnehmerinnen entsprechend angepasst und in Bezug gesetzt, zu dem, was an der Schule gelehrt wird. Die Mütter hatten Spaß am Lernen und zeigten ein großes Engagement. Als sich der Kurs dem Ende neigte, äußerten sie ihr Bedauern, dass die Zeit so schnell vorbeiging. Sie wollten weitermachen und das gerne über einen längeren Zeitraum. Dieses rege Interesse seitens der Teilnehmerinnen führte dazu, dass ein neuer Kurs in Absprache mit der Schulleitung Frau Stöckermann-Borst und Herrn Federolf von der Stadt Leimen geplant ist. Auch dieser Kurs ist für die Mütter kostenlos, sodass jede Mama, die Lust hat ihr Deutsch aufzubessern, daran teilnehmen kann. Die Leitung dieses Kurses, Frau Blanka Siebler, wird die Frauen erneut einmal wöchentlich unterrichten, immer donnerstags von 11:30 Uhr bis 13.00 Uhr im Haus B Zimmer 221. Der Zeitraum, indem der Kurs stattfinden wird, erstreckt sich über mehrere Monate bis zu den Pfingstferien.  Arbeitsblätter werden von Frau Siebler gestellt, sodass keine weiteren Unterlagen seitens der Mütter benötigt werden. Einzige Teilnahmebedingung ist, dass die Kinder der Frauen an der Geschwister-Scholl-Schule sind. Für weitere Informationen stehen Frau Stöckermann-Borst und Frau Siebler gerne zur Verfügung. Haben Sie Lust bekommen, teil zu nehmen oder kennen Sie jemanden, der Interesse hätte? Dann melden Sie sich im Sekretariat. Dort liegen Anmeldungen aus.

 

Flohmarkt „Schlümpfe“

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Der 47. Flohmarkt „Schlümpfe“ findet statt am Sonntag, dem 12.Februar 2017, von 13:00 bis 16:00 Uhr in der Kurpfalzhalle in St. Ilgen. Zum Verkauf kommen an über 100 Tischen alle Artikel rund ums Kind. Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Schüler und Lehrer der Klassen 9 der Geschwister-Scholl-Schule St. Ilgen unterstützen wieder den Förderverein beim Auf- und Abbau, sowie beim Kaffee- und Kuchenverkauf. Alle Einnahmen aus Standgebühren und Kaffee/Kuchenverkauf kommen in vollem Umfang den Schülern der GSS zu Gute.

Wir bitten zu beachten, dass die Halle für Verkäufer um 12:00 Uhr und für Käufer erst um 13:00 Uhr geöffnet wird.

 

Beim Schulfest drehte sich alles um Pilze

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Beim Herbstfest der Geschwister-Scholl-Schule waren alle Schüler auf den Beinen – Unterhaltung und Spielstationen

Leimen-St. Ilgen. (sg) Beim Herbstfest der Geschwister-Scholl-Schule drehte sich alles um das Thema „Pilze“. Alle Gruppen, die sich an der „Pilz-Ausstellung“ beteiligten, bekamen Preise. Die drei Besten durften sich über besondere Gutscheine, gesponsert vom Freundeskreis der Schule, freuen. Platz eins belegte die Jupiter-Klasse von Katrin Kröning-Lüdde mit ihren „Wundersamen Pilzen“. Die Technikgruppe von Katrin Zürn belegte mit ihren „Plastischen Großpilzen“ Platz zwei. Und der dritte Platz ging an Familie Schulz für ihr „Feen-Dorf“.

„Die Teilnahme am Einzelwettbewerb war ebenfalls toll: 25 Exponate wurden eingereicht“, informierte Freundeskreis-Vorsitzende Karin Afrath-Weißer. Die meisten Stimmen erhielt das „Pilz-Haus mit Schlümpfen“ von Jana Stein. Klara Seifert belegte den zweiten Platz mit „Fünf Fliegen und Steinpilze“. Dritter wurde Daniel Hack mit seinem „Beleuchteten Pilz-Haus“.

Wie immer gab es beim Herbstfest der Schule auch eine Schätzaufgabe. Diesmal galt es die Frage zu beantworten: Wie viel wiegt der aus Ton gearbeitete Steinpilz? Das Schätzgewicht musste in Milligramm notiert werden. Der Steinpilz wog exakt 2 779 000 Milligramm. Mit ihrer Schätzung am dichtesten dran war Kerstin Nowarra.

Auch an anderer Stelle war bei traumhaftem Wetter beim Herbstfest rund um die Schule und in den benachbarten Hallen viel geboten. Alle Schüler waren auf den Beinen. Auch die Kooperationspartner waren vor Ort und beteiligten sich in irgendeiner Form am Schulfest.

Der Schulchor und die Mundharmonika-Klasse eröffneten das Fest musikalisch. In der Kurpfalzhalle bot die offene Kinder- und Jugendarbeit Friedrichstift „Action“ mit „Funballs“ an. Im großen Pausenhof gab es verschiedene Spielstationen. Fliegende Küsse, Nadel im Heuhaufen, Fang die Nuss, Dosenwerfen XXL und Tischtennisspiele waren im Angebot. Die Schulsozialarbeit hatte eine Buttons-Maschine dabei, die Kultur- und Sportgemeinde bot Handballspiele, die Schülermitverantwortung hatte eine Pilz-Pfanne vorbereitet und der Förderverein hatte einen Luftballonwettbewerb organisiert. Es gab in den Schulhäusern auch Spiel- und Bastelangebote sowie Kinderschminken. Die Fachschaft Religion betreute die Kaffee- und Teestube und es gab einen Verkauf von Eine-Welt-Waren. Der Musikverein St. Ilgen war als Kooperationspartner der Schule mit dem Wurfspiel „Triff den Ton“ und einem Geräusch-Memory vor Ort. Im Lehrerzimmer war die Tombola des Fördervereins aufgebaut. In der Pausenhalle gab es ein Glücksrad und Geschicklichkeitsspiele.

Gut verköstigt wurden die Gäste auch: Es gab Kartoffel-und Kürbissuppe, frische Waffeln und jede Menge Kaffee und Kuchen. Der Erlös des Herbstfestes kommt dem Projekt „Bewegte Pause“ und damit der Aufwertung des Schulhofes zu Gute, informierte Rektorin Konstanze Stöckermann-Borst.

Beim Schulfest drehte sich alles um Pilze

RNZ-Artikel von Sabine Geschwill vom 26.Oktober 2017 zum Herbstfest der GSS-St.Ilgen

 Sabine Geschwill  Homepage  26.10.2017  122.34 KB  206

 

Herbstfest 2017

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Am 14.Oktober lud die Geschwister-Scholl-Schule in St.Ilgen zu ihrem Herbstfest ein. Die Besucher wurden in der Aegidiushalle von einem Chor der jüngsten Schüler musikalisch begrüßt. Die traditionelle Bastelausstellung zeigte viele einfallsreich gestaltete Objekte rund um das Thema „Pilze“. Die zahlreichen Spiele, die Bastel-  und Mitmachangebote, das Schminken, das Schattentheater - überall spürte man die Begeisterung der Akteure. Der Kuchenverkauf unter Leitung des Elternbeirats meldete zum Schluss: „alles ausverkauft“ und die Schülermitverantwortung mit ihrer „Pilzpfanne“ stimmten dem zu. Dass die begehrten Lose der Tombola ausverkauft waren, muss fast nicht erwähnt werden. Schulhof,  Aegidiushalle und manches Klassenzimmer waren Orte der Begegnung und des Austausches. Bei traumhaftem Wetter war es fast schade, dass um 17.00 Uhr nach Bekanntgabe der Preisträger, der Schätzaufgabe und der Verlosung das große Aufräumen begann. Bei allen Helferinnen und Helfern bedanken wir uns sehr herzlich für ihre tatkräftige Unterstützung und freuen uns, dass  Besucher, das Team der GSS und der Förderverein sagen konnten: ein buntes, kreatives, tolles Herbstfest!

Preisträger der Ausstellung „Pilze“ beim Herbstfest GSS am 14.Oktober 2017

8 Gruppen beteiligten sich  an der Ausstellung, jede Gruppe erhielt  einen Preis in Form von Gutscheinen für die ganze Klasse.  5 Gruppen erhielten Gutscheine für „Pilzgebäck“, Platz 3 einen Gutschein für Kuchen – gebacken vom Förderverein - , Platz 2 einen Gutschein für Eis und Platz 1 einen Gutschein für Pizza.

Platz 1:  Klasse GSF für „Wundersame Pilze“

Platz 2: Technikgruppe der Klassen 9 für „Plastische Großpilze“

Platz 3: Familie Schulz für das „Feen-Dorf“

Die Teilnahme an dem Einzelwettbewerb war mit 25 eingereichten Exponaten ebenfalls toll. Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer bekam eine Tüte „Glückspilze“, die Plätze 3 bis 1 erhielten Gutscheine von ortsansässigen Geschäften:

Platz 1 : Jana Stein ( Exponat Nr.24 - „Pilzhaus mit Schlümpfen“)

Platz 2: Klara Seifert ( Exponat Nr.15 - „5 Fliegen- und Steinpilze“)

Platz 3: Daniel Hack ( Exponat Nr.19 -„beleuchtetes Pilzhaus“)

Schätzaufgabe:

Der „Steinpilz“ hatte ein Gewicht von 2 kg 779g = 2 779 000  Milligramm

Gewonnen hat:    Kerstin Nowarra   und erhielt süße Pilze

Zum Schluss wurde die Losnummer 590 gezogen und Elisabeth Bergmüller­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­ erhielt einen Gutschein.

Text: K.W.  Fotos: F.W.

 

Die Erstklässler tragen jetzt Gelb

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Motorsport-Club brachte den Neulingen an der Geschwister-Scholl-Schule Warnwesten

Leimen-St. Ilgen. (sg) Bundesweit wurden in diesem Jahr von der ADAC-Stiftung rund 760 000 Schulanfänger mit gelb leuchtenden Verkehrsdetektivwesten ausgestattet. Auch die 90 Erstklässler der Geschwister-Scholl-Schule durften sich über dieses sinnvolle Geschenk freuen. Im Auftrag des ADAC hatte der St. Ilgener Motorsport-Club (MSC) die Sicherheitswesten vorbeigebracht und an die Klassen überreicht.

Die Schulanfänger hatten sich dafür auf dem Schulhof versammelt und ganz passend das Lied „Mein Weg zur Schule ist nicht schwer“ dargeboten. Rektorin Konstanze Stöckermann-Borst konnte sich persönlich bei den Vereinsaktiven Wolfgang Seipp, Günther und Ulrike Schmitt für das tolle Kleidungsstück bedanken, welches die Schüler vor allem in der dunklen Jahreszeit auf ihrem Schulweg schützt.

Oberbürgermeister Hans D. Reinwald dankte ebenfalls dem MSC für das Engagement, das dem Schutz der Schüler dient. Dank den ADAC Sicherheitswesten seien schon viele Unfälle vermieden worden, wusste er. Das Stadtoberhaupt ließ sich von den Erstklässlern das Versprechen geben, dass sie jeden Morgen auf dem Weg zur Schule die Verkehrsdetektivwesten auch anziehen werden. „Die Westen leuchten in der Dunkelheit, dadurch werdet ihr von den Autofahrern viel besser gesehen“, machte er deutlich.

Darüber hinaus erklärte der Oberbürgermeister den Erstklässlern, dass es zur Unfallvermeidung auch sehr wichtig sei, überall im Straßenverkehr die Augen offen zu halten, an Fußgängerampeln immer nur bei Grün zu gehen und bei der Überquerung von Kreuzungen nach rechts und links zu schauen.

Die Erstklässler tragen jetzt Gelb

RNZ-Artikel von Sabine Geschwill vom 19.Oktober 2017 zur Ausstattung der Erstklässler der GSS-St.Ilgen mit Warnwesten

 Sabine Geschwill  Homepage  19.10.2017  141.48 KB  171

 

Heidelberg sagt Nein zur Gemeinschaftsschule

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Zumindest zu derjenigen, die in Leimen entstehen soll – Gemeinderatsmehrheit fürchtet um die beiden Heidelberger Standorte

Von Steffen Blatt

Der Heidelberger Gemeinderat stellt sich gegen die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule im Leimener Stadtteil St. Ilgen. Bei einem solchen Vorhaben werden die Umlandkommunen im Zuge der regionalen Schulentwicklung automatisch mit einbezogen – mit dem Ziel, einen Konsens herzustellen. Im Sommer fanden Gespräche statt, eine Einigung gab es jedoch nicht, und darum verweigerte der Gemeinderat nun das Einvernehmen.

Das Gremium stimmte am Donnerstagabend mit 21:15 Stimmen und bei vier Enthaltungen für den entsprechenden Vorschlag der Stadtverwaltung. Die Ratsmehrheit befürchtet, dass eine Gemeinschaftsschule in St. Ilgen – dort soll die bestehende Werkrealschule umgewandelt werden – die beiden Heidelberger Standorte in Kirchheim (Geschwister-Scholl-Schule) und auf dem Boxberg (Waldparkschule) sowie die Internationale Gesamtschule (IGH) in Rohrbach gefährdet.

Schulbürgermeister Joachim Gerner präsentierte Zahlen: Derzeit besuchen 75 Schüler aus dem möglichen Leimener Einzugsgebiet die beiden Heidelberger Gemeinschaftsschulen. Würde nur die Hälfte auf die neue Bildungseinrichtung in Leimen wechseln, könnten die Anmeldezahlen in Heidelberg unter die kritische Grenze von 40 fallen. Dann wäre die Zweizügigkeit – also zwei Klassen in jedem Jahrgang – gefährdet, die organisatorisch und pädagogisch aber zwingend erforderlich seien. An der IGH sind 311 Schüler angemeldet, die potenziell auch die Leimener Gemeinschaftsschule besuchen könnten. „Wir wollen in unsere Schulen investieren, etwa in eine Mensa an der Waldparkschule oder in neue Räume an der Geschwister-Scholl-Schule. Das können wir aber nur tun, wenn die Standorte sicher sind“, warb Gerner für die Zustimmung.

Dabei hatte er unter anderem die SPD und die CDU auf seiner Seite. Anders sahen die Sache die Grünen, sie stimmten gegen den Verwaltungsvorschlag. „In ganz Deutschland sind die Grundschulen mit Lehrern unterversorgt, weil es mehr Schüler gibt als vorhergesagt. Man kann davon ausgehen, dass diese Welle in zwei Jahren auch die weiterführenden Schulen trifft“, argumentierte Oliver Priem. Daher sehe seine Fraktion keine Gefahr für die Heidelberger Einrichtungen. Und Beate Deckwart-Boller ergänzte: „Es ist ziemlich unkollegial, anderen zu verweigern, was wir gut finden.“ Ähnlich argumentierte die Bunte Linke.

Anke Schuster (SPD) hielt es für Schüler aus dem Umland hingegen für zumutbar, nach Heidelberg zu pendeln. „Ich bin im Schwarzwald aufgewachsen, da geht es um ganz andere Strecken zur Schule“, sagte sie. Und CDU-Rat Alexander Föhr wies darauf hin, dass die Schülerzahlen an Gemeinschaftsschulen landesweit um acht Prozent gesunken seien. „Gut die Hälfte der Schulen im Land hat gar keine Zweizügigkeit mehr.“ Darum seien die Bedenken in Heidelberg berechtigt. In Leimen bedauert man die Entscheidung. „Aber wir haben uns das gut überlegt, alles durchgerechnet und haben ein gutes Konzept, hinter dem alle Beteiligten stehen“, sagt Stadtsprecher Michael Ulrich.

Heidelberg ist jedoch nicht die einzige Kommune, der die Gemeinschaftsschule in St. Ilgen nicht passt. Auch Wiesloch und Nußloch haben sich dagegen ausgesprochen. Walldorf, Sandhausen und Bammental hingegen sind einverstanden. Wird nun in einem Schlichtungsverfahren beim Regierungspräsidium Karlsruhe kein Konsens erzielt, muss das Kultusministerium in Stuttgart entscheiden.

Heidelberg sagt Nein zur Gemeinschaftsschule

RNZ-Artikel von Steffen Blatt vom 7.Oktober 2017 zur Schulentwicklung in Leimen-St.Ilgen

 Steffen Blatt  Homepage  07.10.2017  317.65 KB  227

 

Leimen bedauert das Nein aus Heidelberg

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Gemeinschaftsschule St. Ilgen stößt bei Nachbarn auf wenig Gegenliebe – Beim pädagogischen Konzept gab es positive Signale

Von Thomas Frenzel

Leimen. „Wir nehmen die Entscheidung zur Kenntnis“, sagt Michael Ullrich. Und weiter: „Wir hätten uns etwas anderes gewünscht.“ Mit diesen Sätzen reagiert der Sprecher der Großen Kreisstadt gestern auf einen Beschluss des Heidelberger Gemeinderats vom Vorabend: Die Heidelberger hatten mehrheitlich die Umwandlung der Geschwister-Scholl-Schule im Leimener Stadtteil St. Ilgen in eine Gemeinschaftsschule abgelehnt (vgl. Heidelberger Nachrichten). Diese Aufwertung der bisherigen Scholl-Werkrealschule strebt Leimen möglichst schon zum Schuljahresbeginn 2018/19 an.

Seit die Landesregierung vor fünf Jahren die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen ermöglichte, wurde in Leimen um dieses Schulmodell gerungen. Mal scheiterte das Ja im Gemeinderat an den nötigen Millioneninvestitionen, mal ganz profan an Abstimmungspannen. Im April 2017 kam es dann zu dem klaren Bekenntnis: Die Scholl-Schule soll zu einer Gemeinschaftsschule ausgebaut werden, und zwar zu einer dreizügigen, und mittelfristig auch einen gymnasialen Zug anbieten.

Die Scholl-Schule hatte da schon längst ihre Hausaufgaben gemacht, wie Schulleiterin Konstanze Stöckermann-Borst betont. Das Lehrerkollegium hatte bereits das pädagogische Konzept erarbeitet, das nun bei der zuständigen Schulbehörde eingereicht wurde. Und vor den großen Schulferien ging die Visitation über die Bühne: Vertreter des Regierungspräsidiums Karlsruhe und des Schulamtes nahmen die St. Ilgener Schule unter die Lupe. Einen Tag lang musste die Schule ihr Konzept erläutern, es wurde mit Eltern und Schülern gesprochen, die Leimener Stadtspitze stand Rede und Antwort. „Es war eine hochkarätige Runde“, sagt Stöckermann-Borst und auch, dass es von dieser Runde „sehr positive Rückmeldungen“ gab.

Umso mehr bedauert Stadtsprecher Ullrich das Heidelberger Nein, zumal es nicht das einzige war: Bei der nun abgeschlossenen Anhörung der Nachbarkommunen hatten sich auch Nußloch und Wiesloch negativ geäußert. Zustimmung kam indessen von Sandhausen, Bammental und Walldorf. Nicht verkneifen kann sich Ullrich den Hinweis, dass Heidelberg – als dort die Gemeinschaftsschulen in Kirchheim und Boxberg eingerichtet wurden – die Leimener Meinung dazu nicht abgefragt hatte.

Jetzt liegt der Ball bei den beteiligten Kommunen und dem Regierungspräsidium. Kommt es bei diesem Schlichtungsverfahren zu keiner einvernehmlichen Lösung, ist das Kultusministerium gefordert. Stadtsprecher Ullrich erwähnt in diesem Kontext, dass Leimen die für eine Gemeinschaftsschule geforderte Zweizügigkeit mit 40 Schülern aus eigener Kraft stemmen könne. Weshalb auch Stöckermann-Borst hofft, mit ihrer Schule dabei zu sein, wenn das Kultusministerium am 1. Februar 2018 die neuen Gemeinschaftsschulen bekannt gibt.

Leimen bedauert das Nein aus Heidelberg

RNZ-Artikel von Thomas Frenzel vom 7.Oktober 2017 zur Schulentwicklung in Leimen-St.Ilgen

 Thomas Frenzel  Homepage  07.10.2017  120.33 KB  188

 

Herbstfest 2017

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Einladung zum Herbstfest 2017

Herzliche Einladung zum Herbstfest der GSS-St.Ilgen am Samstag, den 14.Oktober 2017 von 14 - 17 Uhr!

   05.10.2017  136.61 KB  185

 


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